Die Leipziger Messe hat die Fachbesucheranmeldung für die Games Convention Online gestartet. Besonderheit für Fachbesucher soll ein innovatives Business-Matching-System zur schnellen Kontaktanbahnung sein. So sollen sich mit Hilfe des Systems Termine einfach verwalten und auf mobile Endgeräte übertragen lassen. Darüber hinaus biete es die Möglichkeit ein ausführliches Firmen- oder Unternehmensprofil zu hinterlegen. Die Fachbesucher-Tageskarte der Games Convention Online kann zum Preis von 25 Euro pro Person bestellt werden, das Drei-Tage-Dauerticket kostet 60 Euro.
Pressemitteilung, Direkt zur Anmeldung
In die Debatte um ein eventuelles Verbot von “Killerspielen” kommt keine Ruhe. Obwohl noch nicht einmal der Begriff genau definiert wurde, scheint sich nun die CDU bereits damit zu befassen, die Infrastruktur der geplanten Netzsperren auch für die Sperre von eben diesen Spielen zu benutzen.
Technisch nachvollziehbar ist dies zwar nicht, dennoch schreibt Thomas Strobl auf Abgeordnetenwatch: “In jedem Fall sollte aber meines Erachtens in der Debatte, welche Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen werden, die von den Bundesministern von der Leyen und Schäuble vorgeschlagene Sperrung von kinderpornografischen Seiten im Internet mit Blick auf Killerspiele neu diskutiert werden.” Auch sollte seiner Meinung nach die Arbeitsweise der Unterhaltungssoftware-Selbstkontrolle (USK) kritisch hinterfragt werden.
Netzpolitik, Thomas Strobl auf Abgeordnetenwatch
Mit einer eigenen Kamera-Entwicklung wird Ubisoft den Wii-Titel “Your Shape” ausliefern. Das bestätigte der Publisher nun. Ubisoft bringt somit die erste Kamera für Wii überhaupt auf den Markt. Das Fitness-Programm soll dank der Kamera den Spieler direkt ins Spiel integrieren und aufgrund des Körperumfangs ein angepasstes Fitness-Programm erstellen.
Gamasutra
The OpenGL 2.0 support will push the iPhone beyond PSP
Michael Schade von Fishlabs sieht mit der Einführung der OpenGL 2.0-Unterstützung im neuen iPhone 3G S das Apple-Handy grafisch besser dastehen als Sonys PSP.
Pocketgamer
John Pleasants von Electronic Arts, bestätigte in einem Interview, dass man Criterion mit der Entwicklung des nächsten “Need for Speed”-Titels beauftragt habe. Criterion ist weitgehend für seine “Burnout”-Reihe bekannt und soll der mit den letzten Titeln eher darbenden NfS-Serie neues Leben einhauchen.
G4tv
Spielen mit einem hohen Gewaltanteil geht es jetzt vermutlich auch in der Schweiz an den Kragen. Vor einer Woche hat die große Kammer des Schweizer Parlaments, der Nationalrat, zwei Gesetzesvorlagen angenommen, die sich mit Spielen beschäftigen. So sollen Spiele verboten werden, “bei denen grausame Gewalttätigkeiten gegen Menschen und menschenähnliche Wesen zum Spielerfolg beitragen”.
Damit aus den Vorlagen nun Gesetze werden muss noch der Ständerat zustimmen.
Gamestar
Glücklich über die Motion Controller-Systeme der Konsolenhersteller zeigt sich EA-Chef John Riccitiello. Laut eigener Aussage sei man bei EA selbst an einer solchen Technologie dran gewesen, aber “ehrlich gesagt sind wir sehr zufrieden, dass es bei Microsoft aufgetaucht ist. Ich lasse sie lieber dafür zahlen. “.
Trotz der Vorteile des Systems sieht Riccitiello allerdings keine Kamerafunktion in jedem Spiel: “Eine 75 Minuten lange Partie in FIFA stelle ich mir verdammt anstrengend vor.”
Kotaku
Für das erste Kind rund 1.000 US-Dollar, für das zweite Kind rund 2.000 US-Dollar und auch für das dritte Kind eines Angestellten will Koei Tecmo Holdings künftig einen Bonus zahlen. Der soll gar rund 20.000 US-Dollar betragen.
“Ninja Gaiden”-Entwickler Tecmo und der Entwickler Koei, welcher die “Dynasty Warriors”-Serie zu verantworten hat, waren im April zur Tecmo Koei Holdings verschmolzen. Vor der Fusion hatten beide Firmen einen Bonus von jeweils rund 1.000 US-Dollar für jedes Kind bezahlt.
Kotaku
Zu einer Ausstellung und Open-Space-Discussion unter dem Thema “Games Don’t Kill” lädt die Wiener Skill 3D Marketing-Agentur in Wien ein. Skill 3D ist eine Marketing‐Agentur für die Zielgruppe der Computer‐ und Wettbewerbsspieler. Mit der Aktion am 15. Juni will man Vorurteile gegen “Killerspiele” abbauen und Aufklären.
Einladung
Seit 1994 ist Jörg Tauss Bundestagsabgeordneter der SPD. Als solcher ist er vor allem für sein Engagement im Bereich neue Medien und die Einbeziehung derer bei seiner Arbeit bekannt. Nun hat sich Tauss in einem offenen Brief an die Innenminister der Länder gewandt, um das von ihnen angestrebte Verbot sogenannter “Killerspiele” zu kritisieren: “Gamer sind keine Amokläufer”, titelt der Brief und will “Vorschläge für praktische Problemlösungen statt populistischen Unfugs” bieten. Tauss fordert darin nicht nur eine Einbeziehung der Wirtschaft beim Thema Jugendschutz, sondern vor allem ein stärkeres staatliches Engagement. Statt zu verbieten solle man besser aufklären.
tauss.de
Das MMO “Dungeons & Dragons” ändert sein Geschäftsmodell: Noch im Sommer 2009 soll es neben kostenpflichtigen auch kostenlose Mitgliedschaften geben - und Micropayment.
Das neue Modell wird für europäische Spieler vorerst allerdings nicht eingeführt, erst nach einem Test des Neuerungen will man über eine Einführung in Europa nachdenken.
Golem
Der börsennotierte Computerspiele-Publisher JoWooD Productions Software AG wird sich in JoWooD Entertainment AG umbenennen. Damit erfolge eine Anpassung des Konzernnamens an das aktuelle Geschäftsmodell.
futurezone